Kinder am Eisblock

 

Ist der jetzt völlig durchgeknallt? Es ist Mitte Februar, Weihnachten liegt gefühlt eine halbe Ewigkeit zurück, und der schreibt einen Blogartikel darüber. Diese Frage ist berechtigt. Jedoch kann ich sie ruhigen Gewissens verneinen….. oder sollte ich doch nochmal in mich gehen? 😉

Ich habe mich eben in einer ruhigen Minute an unser doch sehr spontanes und außergewöhnliches Weihnachten erinnert und dachte mir so, ich könnte es ja mit euch teilen.

Unsere Jungs haben schon Anfang Herbst immer wieder erwähnt sie wollten sooo gerne mal wieder in den Center Parc. Das wäre so cool dort und man kann dort klasse spielen. Dazu muss man sagen, wir waren Anfang 2017 in dem Center Parc Bispinger Heide, und um Ostern in dem Parc Het Heijderboos in den Niederlanden. Aber auch bei uns Erwachsenen wuchs die Sehnsucht, da die letzten Besuche ja nur im „kleinen Familienkreis“ waren.

Den Jungs haben wir den Trip immer wieder ausgeredet. Schließlich mussten dazu Ferien sein, das Wetter sollte passen, und was man sich eben noch so als Erwachsener einfallen lässt um dagegen zu argumentieren. Die Herbstferien waren auch schon um, so dass sich gar keine Möglichkeit mehr bot. Es wären nur noch die Weihnachtsferien gegangen, aber Weihnachten feiert „man“ ja zuhause.

Ja, Weihnachten war auch schon fest in der Planung. Nachdem wir 2016 den armen Bäumen zuliebe einen Weihnachtsbaum im Topf gekauft hatten, und dieses im Frühjahr einpflanzten um ihn im Herbst wieder rauszureißen weil er eingegangen war, beschlossen wir 2017 ohne Baum zu feiern. Komisch war mir schon bei der Sache….. Weihnachten ohne Baum. Wo würden die strahlenden Kinderaugen sein, die sonst in Richtung Baum blickten?

Doch meine Gedanken über leuchtende Kinderaugen sollten bald der Vergangenheit angehören, denn….

Es kam alles anders als man denkt

Die Kinder hatten immer noch nicht aufgehört vom Center Parc zu schwärmen. Wie auch, immer wenn Johan mich nachts rief weil er schlechte Träume hatte, erzählte ich ihm er solle sich an die schönen Momente im Center Parc erinnern. Ein selbst gelegtes Ei sozusagen. 🙂

Und dann änderten sich die Umstände schlagartig. Das, was wir den Jungs die ganze Zeit auszureden versuchten, rückte immer mehr in den Mittelpunkt, und wir freundeten uns mit dem Gedanken an Weihnachten auswärts zu verbringen….. und zwar alle. Wir acht inklusive unserer beiden Katzen. Da wir immer schon vorher die Seiten den Center Parcs nach Angeboten durchsuchten, fanden wir diesmal eines was uns richtig gut gefiel. Wir würden sieben Tage Weg sein, über Weihnachten. Das klang gut.

Der „Familienrat“ wurde einberufen um die neuen Umstände zu besprechen. Da wir eh nicht wussten was wir unseren Kindern zu Weihnachten schenken sollten, schlugen wir vor statt Geschenken in den Center Parc zu fahren. Die Begeisterung war groß (und da war das Leuchten in den Kinderaugen, um das ich mir Gedanken gemacht hatte) und der Verzicht auf Geschenke schien kein Problem.

So buchten wir, sehr spontan, den Aufenthalt. Weihnachten feierten wir ohne Baum, ein paar kleine Geschenke gab es aber trotzdem. 🙂 Es waren sieben wunderschöne und freudige Tage, an denen wir riesigen Spaß hatten. Ob das nun im Wildwasserkanal, oder bei der Kidsdisco war. Es gab jeden Tag Programm und die Zeit verflog sehr schnell.

Unser Fazit zu Weihnachten

Unser Fazit nach diesem erlebnisreichen Weihnachtsurlaub war, man muss Weihnachten nicht mit einem toten Baum und den üppigsten Schlemmereien verbringen. Am besten noch mit klassischem Spaziergang. Nein, statt dessen sollten wir Weihnachten den größten Spaß unseres Lebens haben. Hey, es ist schließlich eine mega Geburtstagsparty. 😉

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